Die nächste Station der Spurensuche! Ich hoffte, ein mögliches Standesamt zu finden, denn in Piktupönen heiratet im Mai 1870 standesamtlich der 25-jährige Johann Carl Leiner die 30-jährige Marie Mathilde Frenzel, verwitwete Förster.
Als Gebäude kommt dieses in Frage. Heute beherbergt es -lt. Aushang in zwei Fenstern- im vorderen, eventuell später angebauten Teil? eine Bibliothek, wäre also jetzt noch ein öffentliches Gebäude. Es liegt an der heute mittleren Einfahrt nach Piktupénai, ca. 300 m von der A12 entfernt. Früher lag es wohl im alten Ortskern, denn die A12 ist eine Begradigung der alten Hauptstraße und damit Ortsumgehung.
An der ehemaligen Hauptstraße fanden wir einen alten Friedhof, d.h. wir sahen ein Gefallenen -Denkmal und vermuteten und fanden dann auch dahinter den Friedhof -zugewachsen und verwildert wollte er regelrecht erobert werden. Wie so oft fehlten uns Gummistiefel und die eigentlich immer notwendige Bürste.
Die Steinplatten mit den Namen der Gefallenen von 1914/ 1918 sind aus Resten zusammengesetzt. Nur wenige Namen und Daten sind lesbar.
Auch auf dem Friedhof selber fanden sich nur wenige Gräber mit noch lesbaren Namen und Daten. Davon gibt es nun Photos, siehe Liste unten.
Die Originalphotos befinden sich hier.




Mit großer Spannung verfolge ich Deinen und Irmis Bericht.
Ich bin übrigens froh, daß ich im letzten Jahr Kristina überreden konnte, die Orte der ostpreußischen Vorfahren mit uns aufzusuchen
So ein Erlebnis mit Tochter wünsche ich auch Dir !
Gruß
Erdmute